THEMA

In Europa läuft der Prozess der Weiterentwicklung von Großsiedlungen schon seit Jahrzehnten. Strategien und Maßnahmen wechseln abhängig von Zeit und Ort.
Angefangen mit der Gebäudeisolierung in den 80- und 90-ern, der anschließenden Wohnumfeldverbesserung bis hinzu den großen Stadtumbauprogrammen, z.B. in Deutschland.
All dies konnte nicht verhindern daß es mit der Abwanderung von Bewohnern teilweise auch zu großräumigem Rückbau, sprich Abriss, gekommen ist. Nicht zuletzt dadurch kam es nach 2000, nach viel durch Förderprogramme gestützter Aktion, zu vermehrter Reflektion über die Zukunft der Großsiedlungen.
 
Finden die gleichen Prozesse in Polen statt? Oder sind die Großsiedlungen anders geartet und lassen dies nicht zu?
 
Deutschland bietet neben den positiven Erfahrungen erfolgreicher Modernisierungskonzepte auch erkannte Fehler aus denen man im Umgang mit dem baulichen Erbe der Großsiedlungen lernen kann.
 
In Polen wohnt europaweit der größte Anteil an Bewohnern in Großsiedlungen. Nach der energetischen Sanierung als erstem Schritt stehen nun weitere Schritte an.
Was kann die Großsiedlungen in der Perspektive von 10, 20, 30 und mehr Jahren nachhaltig entwickeln?
 
Welche Strategien und Verfahren haben sich bewährt?
Welche Entwicklungen sind mit dem polnischen Markt übereinstimmend?
Was kann der Westen von Polen lernen?
 
Darüber hinaus werden soziale und wirtschaftliche Aspekte der Weiterentwicklung von Großsiedlungen aufgezeigt.  
Ziel der Veranstaltung ist es Strategien und Maßnahmen einer innovativen, nachhaltigen und integrierten Erneuerung zur Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit der polnischen Großsiedlungen aufzuzeigen.