PROGRAMM

Programm

Die Konferenz wird in deutscher und polnischer Sprache mit simultaner Übersetzung gehalten.

EXKURSION

Termin: 29.11.2013 

Zeit: 12:00-13:30

Thema: Warschau – neue Wohnquartiere – „19 Dzielnica“

Ort: Kolejowa Str. 47, Warschau

Führung: Marcin Citko (JEMS Architekci)

WARSCHAUER ARCHITEKTURGESPRÄCHE - „WOHNEN MORGEN - neue, nachhaltige Wohnquartiere“

Zeit: 15:00 - 19:00

Ort: Deutsche Botschaft in Warschau, Jazdów Straße 12

14:30 – 15:00 Registration

 

I. „GRÜNE“ ZERTIFIKATE FÜR WOHNQUARTIERE

15:00 – 16:55

1. Begrüßung/Einführung in das Thema

2. Definition – was ist nachhaltiges Bauen? Drei Säulen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft).
Was unterscheidet die Zertifizierung von Wohnquartieren von derer anderer Objekten – ist es die Komplexität?

Rafal Schurma (Präsident, Polish Green Building Council)

3. Erstes zertifiziertes Wohnquartier in Deutschland – Gold 2013 für Stuttgart - Killesberg

Markus Penell (Geschäftsführender Gesellschafter, O&O Baukunst)

4. Grüne Wohngebäude – grüne Dächer und Fassaden

Gast.-Prof. Nicole Pfoser (Architektin, Master of Landscape Architecture, HfWU Nürtingen)

5. Diskussion

Vor und Nachteile der Zertifizierung oder wer braucht zertifizierte Quartiere? Wann fällt die Entscheidung
zur Zertifizierung und was sind die Bestandteile der Zertifizierung?

16:55 -17:20 Pause

 

II. NEUE, NACHHALTIGE WOHNQUARTIERE

17:20 – 19:00

1. Quartier – ein Stück der Stadt. Das Quartier Vauban – ökologische Siedlung in Freiburg – autofrei, passiv (Bauweise), partizipativ, 1996-2013, Thomas Fabian (Stellv. Leiter, Stadtplanungsamt Stadt Freiburg im Breisgau)

2. „Nowe Zerniki“ – Breslaus neuer Modell-Stadtteil und dessen Wohnquartiere, 2011 - 2016

Zbigniew Macków (Macków Pracownia Projektowa, Koordinator des Projektes)

3. Diskussion

Wie plant und baut man eine nachhaltige Siedlung? Welche Bedeutung hat das Bauen im Bestand? Welche Rolle spielt die städtebauliche Qualität? Wie wirtschaftlich läßt sich nachhaltig Bauen? Gated Communities
und Partizipation – worauf läßt sich verzichten?

 

PLUS – Verfahrung und instrumente der Realisierung

  • Qualitätssicherung durch private Wettbewerbe

  • Verfahren zur städtebaulichen Qualitätssicherung durch die Zusammenarbeit - Bauherr, Stadt und Architekt

  • Zertifizierung als Verkaufsargument und Mehrwert

 

Im Anschluß Ankündigung der Warschauer Architekturgespräche III - „STADT IM ALTER – Wohnen in einer alternden Gesellschaft?“