KONZEPT


 

Die Polnische Regierung hat erstmals einen Mietwohnungsfonds aufgelegt, der in den nächsten 4 Jahren mit 5 Milliarden Zloty (1,2 Mrd. Euro) ausgestattet ist.
Mit Hilfe dieses Fonds sollen in günstigen Wohnungen 20.000 Familien eine Miete bezahlen, die um 30% unter dem Marktüblichen liegt.
Das Unternehmen wird organisiert durch die Bank der Polnischen Wirtschaft (Bank Gospodarstwa
Krajowego), die Pakete von Bestandswohnungen von Eigentümern und im Mietwohnungsprogramm neu
erstellte Wohnungen von Bauträgern aufkauft. Da es praktisch unmöglich ist große Einheiten
an Bestandswohnungen im Zusammenhang zu erwerben, wird es umso wichtiger durch Bauträger neue
und günstige Wohnungen entstehen zu lassen.
Welchen Gesetzen folgt der Mietwohnungsmarkt und welche Merkmale hat ein gutes Lebensumfeld
in dem Mietwohnungsbau? Auf welchen architektonischen und wirtschaftlichen Werte des Objektes können
wir aufbauen? Wir folgen der Tradition kleiner Wohnungen der 60er Jahre auf dem Beispiel der bekannten
Siedlung Sady Zoliborskie in Warschau und schauen uns die aktuellen Trends in Deutschland an.
Folgende Fragestellungen werden wir versuchen zu beantworten: wie sieht preiswerte, gute Architektur
und ein funktionierendes soziales Umfeld im Mietwohnungsbau aus? wie bewirtschaftet man langfristig
große Mietwohnungseinheiten, wie entstehen sozial gemischte Quartiere und warum sind sie wichtig?
Urban Garden – Freiraum für die Stadtbewohner - Bürgerbeteiligung ist es eine Mode oder bringt diese
Bewegung eine nachhaltige Entwicklung in die Quartiere?
Wir diskutieren anhand des Beispiels Wien wie die Kommunen ihrer Verantwortung, sozial und für alle
Gesellschaftsschichten zu bauen, gerecht werden können.
Das sind einige der Fragen, auf die wir mit den eingeladenen Gästen aus der Praxis Antworten suchen.